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Pokerregeln für Seven Card Stud

Seven Card Stud ist neben Texas Hold’em und Omaha die bekannteste und am häufigsten gespielte Pokervariante. Sie hat nach und nach das verwandte Five Card Stud fast völlig verdrängt und wird häufig auf allen größeren Pokerturnieren gespielt. Das Regelwerk ist zwar an die anderen beiden großen Pokerarten angelehnt, jedoch lassen sich viele Unterschiede finden, die das Spiel auch für Hold’Em und Omaha Veteranen interessant machen.

Seven Card Stud wird mit zwei bis neun Spielern gespielt. Das Spielziel ist es – wie bei allen anderen Pokervarianten auch – eine möglichst hohe Kombination aus den eigenen Karten herzustellen. Wie der Name schon sagt, erhält jeder Spieler bis zu sieben Karten. Zu Beginn zahlen alle Spieler einen Grundeinsatz, der "Ante" genannt wird. Diesen Einsatz zahlt jeder Spieler, unabhängig von seiner Position – "blinds" wie bei Texas Hold’Em oder Omaha gibt es nicht.

Der Dealer händigt darauf jedem Spieler zwei verdeckte und eine offene, für alle Mitspieler sichtbare, Karte aus. Anschließend eröffnet der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte die erste Wettrunde, die mindestens mit einem Einsatz in Höhe des Ante gestartet werden muss; das Maximum stellt das untere Limit des vorher festgelegten "Split Limits" dar. In jeder der Wettrunden darf der Einsatz höchstens drei Mal gesteigert werden. Anschließend erhalten alle Spieler eine zweite offene Karte, auf die die zweite Wettrunde folgt. Ab hier eröffnet immer der Spieler, der die höchste offene Kombination auf der Hand hat. Die restlichen Merkmale, also das Passen, Erhöhen oder das einfache Mitgehen entsprechen den Standard-Pokerregeln. Im Anschluss an die zweite Wettrunde erhält jeder Spieler vom Dealer eine dritte, ebenfalls offene Karte, und es folgt die nächste Wettrunde. Ab diesem Zeitpunkt können außerdem nur noch Beträge zwischen dem unteren und oberen Split Limit gesetzt werden. Nach der folgenden, dritten Wettrunde erhalten alle Spieler eine letzte offene Karte und es folgt eine weitere Wettrunde.

Nach der vierten Runde erhalten alle noch im Spiel befindlichen Spieler eine siebte, verdeckte Karte. In der letzten Runde wird die Einschränkung auf nur dreimaliges Erhöhen des Einsatzes aufgehoben, sofern nur noch zwei Spieler im Spiel sind. Im folgenden "Showdown" wird ermittelt, welcher der Spieler aus seinen vier offenen und drei verdeckten Karten die beste Kombination in der Hand hält. Der Spieler mit der höchsten Kombination gewinnt und erhält den Pot. Wie üblich wird bei mehreren Siegern der Gewinn geteilt – ein "Split Pot".

Seven Card Stud ist für Anfänger nicht so einfach zu erlernen. Einen großen Teil trägt dazu die Tatsache bei, dass erfahrene Spieler ihre Gegner dank der offenen Karten gut auf eine "falsche Fährte" locken können. Es ist daher deutlich schwieriger, die eigene Hand im Vergleich zu den Mitspielern einschätzen zu können.

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